Aktuell befinden sich die Strecken noch in der Planung. Die unten angegebenen Distanzen, Höhenmeter und Streckenführungen stellen den aktuellen Planungsstand dar und können sich im Zeitverlauf noch ändern. Nach der Streckeninspektion werden die finalen GPX-Tracks im GBI-Profil der Teilnehmer bereitgestellt.
Tourverlauf
Tag 1: Salzburg (AT) - Bruck (AT)
Nach einer offiziellen Begrüßung begeben sich die Teams auf die Strecke. Zunächst rollen wir ganz entspannt aus Salzburg hinaus. Kurz vor Bad Reichenhall geht es merklich bergauf und wir überqueren die Grenze nach Deutschland. Wir erreichen nun Berchtesgarden und über Ramsau führt unser Weg zum Hirschbichlpass, der die Grenze nach Österreich markiert. Nun geht es rasant hinunter ins Tal der Saalach, der wir nach Saalfelden und weiter bis zum Zeller See folgen. Wir umfahren den See auf der östlichen Seite mit schönem Blick auf Zell am See und die umliegende Bergwelt. Wenig später erreichen wir auch schon unser erstes Etappenziel in Bruck und unser Hotel liegt vis-a-vis zum Startpunkt der Großglocknerstrasse, die wir am nächsten Tag befahren werden.
Track 2 führt zunächst ein kurzes Stück entlang der Salzach, bevor wir uns in die Bergwelt östlich von Salzburg aufmachen. Wir fahren entlang des Wiestalstausees und gelangen bei Hallein wieder an die Salzach, die wir aber nur kurz überqueren, um vor Berchtesgarden einen ersten Vorgeschmack auf die Berge der kommenden Tage zu erhalten. Hinter der Stadt folgen wir dann dem regulären Track 1 für den Rest des Tages.
Streckencharakter: hügelig (Track 1), sehr hügelig (Track 2)
Tag 2: Bruck (AT) - Lienz (AT)
Der zweite Tag hält schon direkt die Königsetappe für uns bereit. Heute geht es auf die Großglockner Hochalpenstrasse, die eine der schönsten Panoramastrassen der Welt sein soll! Die ersten Kilometer starten noch verhältnismäßig flach, bevor es ab Fusch in den langen, kraftraubenden Anstieg geht, garniert mit einigen Spitzkehren. Die überwältigende Bergwelt des Großglockners erlaubt uns kontinuierliche Glücksmomente, sofern der Körper diese Eindrücke noch verarbeiten kann. Auf der Auf- und Abfahrt ist immer mit reichlich PKW- und Motorradverkehr zu rechnen! Nachdem die Passhöhe Fuscher Törl auf 2428 m erklommen wurde, geht es zunächst wieder ein Stück bergab, bevor uns ein Gegenanstieg zum Hochtor auf 2504 m führt, das gleichzeitig den Höhepunkt der diesjährigen Tour bildet. Nun geht es in einer langen und anspruchsvollen Abfahrt hinunter ins Tal der Drau. Hier sind perfekte Bremsen und gute Kurvenlage gefragt. Bevor das Etappenziel erreicht wird, muß bei Winklern mit dem Iselbergpass noch ein weiterer anspruchsvollen Anstieg von 260 HM bewältigt werden, der aber im Vergleich zum den vorherigen Anstiegen deutlich kürzer ist.
An diesem Tag gibt es keinen separaten Track 2.
Streckencharakter: sehr bergig (Track 1 & 2)
Tag 3: Lienz (AT) - Villach (AT)
Von Lienz aus folgen wir dem Drauradweg für einige Zeit entlang des Flusses. Bei Oberdrauburg überqueren wir den Höhenzug, der uns ins Gailtal bringt. Wir folgen dem Fluß Gail nun den gesamten restlichen Tag flußabwärts und bis auf einen kleineren Hügel vor Arnoldstein geht es flach bis zu unserem Etappenziel in Villach.
Track 2 überquert vom Gailtal aus im weiteren Verlauf nochmal die Hügel zurück ins Drautal und muß dabei 500 Höhenmeter überwinden, bevor Villach aus westlicher Richtung auf dem hier direkt an der Drau verlaufenden Flußradweg erreicht wird.
Streckencharakter: hügelig (Track 1 & 2)
Tag 4: Villach (AT) - Klagenfurt (AT)
Recht schnell, nachdem wir Villach hinter uns gelassen haben, erreichen wir den Faaker See. Bis auf ein paar Hügel geht es im Grunde recht flach durch die wunderschöne Kärntner Seenlandschaft. Später gelangen wir an den berühmten Wörthersee und befahren ihn in seiner vollen Länge von West nach Ost. Die Seeseite bei Klagenfurt bietet erneut eine tolle Möglichkeit für einen Zwischenstopp direkt am See, bevor wir zum Hotel weiterfahren.
Bevor Track 2 den Faaker See erreicht, geht es zunächst auf einen kurzen Ausflug nach Italien und Slowenien. Durch das Gailtal fahren wir nach Arnoldstein und erreichen kurze Zeit später den nordöstlichsten Zipfel Italiens. Immer weiter geht es nun bergauf, während wir vor Tarvisio nach Osten abbiegen und nach einiger Zeit Slowenien erreichen. Wer Lust hat, kann noch einen Abstecher nach Kranjska Gora machen. Die reguläre Strecke biegt bei Podkoren zum Wurzenpass ab, und später erreichen wir dann ebenfalls den Faaker See. Während Track 1 am Nordufer des Wörther Sees entlang fährt, überquert Track 2 südlich des Sees ein paar Hügel, bevor der See in seiner ganzen Schönheit vor uns liegt.
Streckencharakter: wellig (Track 1), bergig (Track 2)
Tag 5: Klagenfurt (AT) - Ljubljana (SL)
Wir verlassen Klagenfurt in östlicher Richtung. Bei Bad Eisenkappel beginnt der Aufstieg zum zweiten richtigen Alpenpass der Tour, dem Seebergsattel. Traumhafte Landschaften und zahlreiche Serpentinen führen uns auf den 1215 m hohen Pass, der die Grenze zu Slowenien bildet. Die einzige Einkehrmöglichkeit auf der Passhöhe ist wohl häufig nicht geöffnet und sollte daher nicht fest eingeplant werden bei der Pausenstrategie der Teams. Sowohl bei Auf- und Abfahrt ist jederzeit mit Motorradfahrern zu rechnen. Die Abfahrt über 25 km bringt uns entspannt durch das Tal der Kokra bis in die Nähe der schönen Stadt Kranj, die durchaus einen kurzen Abstecher wert ist, wenn noch Zeit bleibt. Es geht nun flach weiter und wir erreichen rasch die Aussenbezirke von Ljubljana. Das Hotel liegt nördlich der Innenstadt, so daß uns die Fahrt mit dem Rad durch die trubelige City erspart bleibt.
Für Track 2 steht heute nochmal ein sehr anstrengender Tag an. Bevor wir über den Seebergsattel fahren, liegen mit dem Užnik und dem Schaidasattel noch zwei ordentliche Passe vor uns.
Streckencharakter: bergig (Track 1 & 2)
Tag 6 (kein Radtag): Ljubljana (SL) - Salzburg (AT)
Nach dem Frühstück bringt uns ein Shuttlebus zurück zum Tourstarthotel, von wo jeder seine individuelle Heimreise antritt.
Die angebotenen Strecken (Tracks) auf den einzelnen Etappen unterscheiden sich grundsätzlich in ihrer Länge und den Höhenmetern sowie in der Art des Untergrundes.
Track 1
Die Strecken verlaufen auf asphaltierte Strassen und Wegen. Falls streckenbedingt kurze nicht asphaltierte Abschnitte enthalten sind, sind diese auch mit schmalen Reifen gut zu befahren. Es können auch längere Abschnitte auf stärker befahrenen Strassen möglich sein, insb. in den Tälern mit Durchgangsverkehr. Soweit möglich werden aber Radwege oder Nebenstrassen genutzt.
Track 1 ist i.d.R. kürzer und weniger anspruchsvoll als Track 2.
Track 2
Die Strecken verlaufen auf asphaltierte Strassen und Wegen. Falls streckenbedingt kurze nicht asphaltierte Abschnitte enthalten sind, sind diese auch mit schmalen Reifen gut zu befahren. Es können auch längere Abschnitte auf stärker befahrenen Strassen möglich sein, insb. in den Tälern mit Durchgangsverkehr. Soweit möglich werden aber Radwege oder Nebenstrassen genutzt.
Die Strecke ist i.d.R. länger und anspruchsvoller (hinsichtlich der Höhenmeter) als Track 1.